01.06.2013 – 18.08.2013

Blick in die Ferne

Zeichnungen und Druckgrafik der Romantik aus der Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts

Ausstellung im Haus Neuhaus

 

Einer der Schwerpunkte aus der Sammlung der in Olten ansässigen Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts ist die Zeichenkunst der um 1800 in Rom wirkenden deutschen und Schweizer Künstler. Die Kabinettausstellung im NMB zeigt ein Konvolut von über 70 Blättern der sogenannten Deutschrömer Johann Christian Reinhart, Friedrich Overbeck, Franz Pforr, Jakob Christoph Bischoff und anderer. Im Mittelpunkt stehen Landschafts- und Genredarstellungen, die den Blick der Künstler auf ein ihnen fremdes Land offenlegen.
Während ihres Aufenthaltes in Rom beschäftigten sie sich auch intensiv mit Vorbildern wie Raffael oder Perugino, Malern, die die Bildfindungen der um 1800 in Italien lebenden Künstler nachhaltig geprägt haben. Die Ausstellung thematisiert diese verschiedenen Aspekte und veranschaulicht lebendig, was Künstler zu erzählen haben, wenn sie das Wagnis einer weiten Reise in ein fernes Land eingehen und sich dem Studium einer fernen Epoche hingeben.


Abbildungen

Jakob Christoph Bischoff (1793 - 1825), Küstenlandschaft nördlich von Terracina mit Blick auf den Monte Circeo, Bleistift und Aquarell auf Papier, 1817, Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts
Franz Pforr (1788 - 1812), Donne di Felettino, Bleistift auf Papier, 1811, Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts
Johann Georg von Dillis (1759 - 1841), Südliche Ideallandschaft, Bleistift auf Papier, um 1794-95, Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts
Anonym, Touristen vor einer antiken Apsis, Aquarell, Feder über Bleistift auf Papier, zwischen 1790 und 1830, Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts