15.10.2015 – 10.01.2016

Die Neugestaltung der Schweiz.

Von Napoleon bis zum Wiener Kongress

Ab dem 15.10.2015

 

Vor 200 Jahren ordneten die Grossmächte nach dem Zusammenbruch des napoléonischen Frankreichs am Wiener Kongress 1814/1815 die politischen Verhältnisse in Europa neu, auch für die Schweiz wurden wichtige Weichen gestellt. Nach intensiven monatelangen Verhandlungen wurde sie neugestaltet und stabilisiert. Um die drei Kantone Genf, Neuenburg und Wallis erweitert erhielt sie ihre heutige äussere Form, zudem wurde ihre immerwährende Neutralität erstmals völkerrechtlich festgeschrieben. Die Ausstellung Die Neugestaltung der Schweiz. Von Napoléon bis zum Wiener Kongress beleuchtet dieses bewegte und entscheidende Kapitel Schweizer Geschichte auf originelle Weise. Zahlreiche Originalobjekte aus der Zeit lassen die Geschichte spürbar werden, Strassenumfragen und Statements heutiger Historikerinnen und Historiker spannen den Bogen zur Gegenwart.


Die Ausstellung wurde vom Schweizerischen Nationalmuseum – Château de Prangins konzipiert und erstmals gezeigt. Nun wird sie vom 15. Oktober 2015 bis zum 10. Januar 2016 ebenfalls im NMB zu sehen sein. Das NMB ergänzt die Ausstellung mit einem spezifischen Teil zur Geschichte Stadt Biel, die von 1798 bis zum 1815 erfolgten Anschluss an den Kanton Bern vom Kräftespiel der Grossmächte stark betroffen war. Vergeblich hatte die Kleinstadt einen Sondergesandten nach Wien geschickt, die Vision eines eigenen Kantons Biel in der Schweizerischen Eidgenossenschaft scheiterte an der politischen Realität.

 

Eine Ausstellung des Schweizerischen Nationalmuseums / Château de Prangins


Abbildungen

© GFF Integrative Kommunikation
Vereinigungs-Urkunde des ehemaligen Bisthums Basel mit dem Canton Bern, Bern,1815, NMB Neues Museum Biel